Liebe über Kontinente

Fernbeziehungen entstehen nicht nur im Urlaub, sondern die zunehmend globalisierte Arbeitswelt erfordert immer häufiger, dass die Partner an unterschiedlichen Orten arbeiten müssen. Dennoch hat auch diese Liebe auf Distanz durchaus ihre Chancen, wenn man einige Punkte beachtet. Schätzen Sie Ihre Möglichkeiten ein, auch nach Jahren noch mit Ihrem fernen Partner zusammen zu sein und ergreifen Sie Massnahmen, die Ihre Fernbeziehung stark unterstützen können.
Es hat gefunkt – und nun muss man sich trennen
Es kann der wundervolle Urlaubsflirt sein, der die Schmetterlinge im Bauch zum Leben erweckt. Oder Sie treffen auf einer internationalen Konferenz einen Menschen, in den Sie sich auf den ersten Blick verliebt haben – aber es liegen Kontinente zwischen Ihren Wohn- und Arbeitsorten. Auch Partnerbörsen sind oft sogar international, so dass der jungen Liebe erst einmal der Stolperstein der Entfernung in den Weg gelegt wird.

In der heutigen global zusammen geschrumpften Welt ist man nicht mehr davor gefeit, dass Amor zwei Menschen zusammen bringt, die nicht am selben Wohnort leben. Trennen nur wenige Kilometer, findet man sicher leicht einen Kompromiss. Aber schon ab einer Entfernung von an die hundert Kilometer wird es schon ein wenig schwierig, sich dann noch täglich zu sehen. Und so erleidet man schon in der ersten Phase der Verliebtheit viel zu oft den Trennungsschmerz, wenn der Partner wieder heimkehren muss.
Prognose: eher nicht fürs Leben gedacht
Bisher sagen die Statistiken und Studien über die Haltbarkeit und die Dauer von Fernbeziehungen eher kürzere Zeiten voraus. Im Schnitt hält so eine Liebe auf Distanz etwas zwei bis drei Jahre, ehe sie auseinander bricht. Da das aber nur Durchschnittswerte sind, bestehen etliche Fernbeziehungen natürlich auch deutlich länger, manche über Jahrzehnte hinweg.

Dabei enden viele Fernbeziehungen auch nicht zwangsläufig durch eine Trennung, sondern dadurch, dass sich die Partner entschliessen, ihre Lebensumstände zu ändern und doch an einem Ort zusammen zu ziehen und einen gemeinsamen Hausstand zu gründen. An diesem Punkt der Transformation muss die Fernbeziehung allerdings noch eine letzte Feuerprobe bestehen, da nicht nur die Ortsveränderung eine Belastung darstellt, sondern es für die Paare ja auch äusserst ungewohnt ist, sich ab jetzt täglich zu sehen und den Alltag zu teilen.

Von den meisten Betroffenen wird die Fernbeziehung jedoch nur als Übergangslösung angesehen, bis einer der Partner seine Lebensumstände ändern kann, um ein echtes Zusammenleben zu ermöglichen. Deshalb ist eine Liebe auf Distanz meistens nur auf kurze Zeit angelegt, wenn auch manchmal einige Jahre daraus werden können.
So kann’s klappen: Reden, reden, reden
Alle Experten der Psychologie und der Soziologie sind sich in einem Punkt einig: bei der Liebe auf Distanz ist es noch wichtiger als bei der normalen Beziehung, eine intensive Kommunikation aufrecht zu erhalten. Fehlen schon die körperliche und emotionale direkte Nähe, führt man schon getrennte Leben, so ist der Austausch zwischen den Partnern umso essenzieller.

Daher sollten Sie unbedingt mit Ihrer Fernliebe besprechen, welche Kommunikationswege (Telefon, SMS, Email, Chat) Sie wie häufig und wie intensiv nutzen möchten. Stimmen Sie sich dabei ab und einigen Sie sich auf eine Lösung, die für beide akzeptabel ist. Das Kontaktbedürfnis kann nämlich sehr unterschiedlich sein – dem einen reicht ein Telefonat am Abend, die andere möchte vielleicht am liebsten stündlich eine SMS.
Treffen so oft wie möglich?
Wenn Sie so weit auseinander leben, dass eine Wochenendreise zu Ihrer Fernliebe dankbar ist, sollten Sie dennoch nicht zwingend jedes Wochenende miteinander verbringen. Sie beide führen ja ein getrenntes Alltagsleben mit einem eigenen Freundeskreis, familiären Verpflichtungen und Besorgungen, die Sie alle vielleicht auch am Wochenende in Anspruch nehmen können. Diese Zeit für andere wichtige Dinge sollten Sie sich auch unbedingt nehmen, damit aus Ihrer Fernbeziehung kein störender Faktor wird.

Leben Sie sehr weit auseinander, wird es wohl ohnehin schwieriger werden, sich oft zu sehen. Gerade zu Beginn einer Liebe auf Distanz sollten Sie diese gemeinsame Zeit nicht an einem Urlaubsort verbringen, sondern sich wenn möglich gegenseitig an Ihrem Wohnort besuchen, damit Sie einen Einblick in den Alltag und die Lebensumstände des geliebten Partners bekommen können. Was man selbst gesehen und erlebt hat, kann man auch besser verstehen.
Ganz wichtig: Konkrete Zukunftspläne
Es hat sich gezeigt, dass eine Fernbeziehung eine grössere Chance auf das Überleben hat, wenn die beiden Partner konkrete Pläne und Ziele haben. Pläne für einen gemeinsamen Urlaub gehören genau so dazu wie ein Horizont, wann ein eventueller Kinderwunsch in die Tat umgesetzt werden soll. Wenn Sie konkrete Pläne machen, wer sich einen neuen Job sucht und wo Sie gemeinsam wohnen möchten, halten Sie die Durststrecken der Trennung viel besser aus, als wenn überhaupt kein Ende dieses Zustandes abzusehen ist. Setzen Sie sich gemeinsame und realistische Ziele, besprechen Sie, wer bereit und fähig ist, welches Opfer zu bringen. Gemeinsames Planen kann auch über grosse Distanzen zusammen schweissen.
Bericht: IB
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