Das Hochzeits-Komitee

Die Planung und Organisation einer Hochzeit kann ein ziemlicher Aufwand sein. Bestimmt können Sie auf die Unterstützung Ihrer Familie und Freunden zählen. Eine besonders ehrenvolle Aufgabe haben die Trauzeugen.
Wünsche und Träume
Am Anfang der Planung stehen Ihre Wünsche, Träume und Vorstellungen. Definieren Sie, wie Sie Ihr Hochzeitsfest gestalten wollen - soll es in einem grossen Rahmen oder doch eher im familiären Kreis stattfinden? Glamourös oder schlicht? An einem Ihnen vertrauten Ort oder irgendwo, wo Sie selbst noch nie waren? Was gehört für Sie auf jeden Fall zu Ihrem grossen Tag (z.B. Apéro, Kutschenfahrt, Hochzeitstanz, Zeit für Zweisamkeit etc.) und was ist ein "no go" für Sie (z.B. Brautentführung, peinliche Spiele etc.)
Was gibt es zu tun?
Aus Ihren Wünschen und Vorstellungen lassen sich die bevorstehenden Aufgaben ableiten. Erstellen Sie eine Liste mit den zu organisierenden Dingen und überlegen Sie, von welchen Personen Sie in welcher Funktion Unterstützung erhalten könnten (Tafelmajor, Trauzeugen, andere Helfer etc.). Wie viele Unterstützer werden Sie gebrauchen? Wer aus dem Bekanntenkreis weist die erforderten Fähigkeiten auf, hat allenfalls wichtige Kontakte und ist bereit, Ihnen einen Freundschaftsdienst zu erweisen? Und vor allem, wem schenken Sie Ihr Vertrauen für die ehrenvolle Aufgabe Ihr Trauzeuge / Ihre Trauzeugin zu sein?

Üblicherweise hat man einen Trauzeugen und eine Trauzeugin und allenfalls noch einen Tafelmajor. Man kann aber auch auf vier Freunde zurückgreifen und so ein kleines Organisationskomitee bilden.
Eine gute Planung ist das halbe Fest
Erstellen Sie unbedingt ein Budget. Wie viel Geld möchten Sie wofür einsetzen? Der finanzielle Spielraum hat einen beachtlichen Einfluss auf die Organisation. Ein kostengünstiger Apéro zum Beispiel erfordert mehr Organisation und Einsatzbereitschaft von freiwilligen Helfern als ein grösseres Budget welches erlaubt, alles vom Profi besorgen zu lassen.

Sobald Sie festgelegt haben, welche Freunde Sie an Ihrer Hochzeit gerne als Anvertraute an Ihrer Seite haben möchten, sollten Sie diese kontaktieren, einweihen und auch mit Vertrauensanliegen wie dem Budget konfrontieren.
Wie und wann fragen?
Das Amt der Trauzeugen ist eine ehrenvolle Aufgabe. Ob die Trauzeugen, wie das Wort schon sagt einfach Zeugen Ihrer Trauung sein werden, oder ob sie noch eine organisatorische und unterstützende Funktion übernehmen, ist durch Sie zu definieren. Auf jeden Fall sollte die Anfrage an Ihre Freunde für die Übernahme einer Aufgabe, in einem kleinen, vertrauten Rahmen stattfinden. Eine Einladung zum Essen eignet sich zum Beispiel dafür. Wichtig ist, dass Sie offen ansprechen, was Sie sich von Ihren Trauzeugen wünschen.

Lassen Sie den Auserwählten Raum und Zeit sich frei zu entscheiden, sagen Sie ihnen auch, dass Sie nicht enttäuscht sind, wenn sie das Amt nicht annehmen. Um Bedenkzeit zu lassen für die Entscheidung ist es auch wichtig, dass Sie genügend früh anfragen (ca. 1 Jahr vor der Hochzeit). So entsteht kein unnötiger Zeitdruck und die Trauzeugen können auch ihre eigenen Termine wie Ferien noch rechtzeitig um die anfallenden Aufgaben und Festlichkeiten herum planen.

Trauzeuge kann sein, wer das 18. Lebensjahr erreicht hat und sich anhand eines amtlichen Dokuments ausweisen kann. Oft sind die Trauzeugen Mitorganisatoren, Berater, Unterstützer und eng Vertraute des Brautpaares. Deshalb ist dieses ehrenvolle Amt überlegt zu vergeben.
Los geht`s!
Weihen Sie Ihre Trauzeugen auf jeden Fall in Ihre Wünsche und Planungen ein. Legen Sie das Budget, Kompetenzen, Wünsche und Erwartungen offen dar. Nehmen Sie auch Inputs entgegen von Ihren Mitorganisatoren und vereinbaren Sie möglichst bald verschiedene Daten für Vorbereitungstreffen. Legen Sie einen Zeitraster fest (wann ungefähr was erledigt sein sollte) und geben Sie eine Kontaktliste von Drittpersonen wie Pfarrer, Restaurant, Transportunternehmen etc. ab.

Nach einem gelungenen Hochzeitsfest können Sie sich bei Ihren Trauzeugen und Mitorganisatoren zum Beispiel mit einem reichhaltigen, gemeinsamen Brunch bedanken. Dort entsteht auch nochmals die Gelegenheit sich auszutauschen und zurückzublicken.
Tipps zur Wahl der Trauzeugen / Tafelmajor
  • Bei der Anfrage zum Trauzeugen-Amt Bedenkzeit anbieten und explizit darauf hinweisen, dass auch eine Absage respektiert wird.
  • Kompetenzen, Aufgaben und Verantwortung festlegen und zuweisen
  • Eigene Wünsche äussern
  • Inputs von den Trauzeugen einholen
  • Budget bekanntgeben und eventuell Geld vorschiessen
  • Gemeinsam ein Zeitraster definieren
  • Kontaktliste (Pfarrer, Restaurant etc.) abgeben
  • Termine/Treffen mit Zielvorgaben weit voraus festlegen und überwachen
Bericht: PD
Messen und Events
SA / SO
11./12. März 2017
"Sage Ja" Hochzeitsmesse
Schönenwerd     BallyHouse
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