Die „Wunsch-Liste“ zum eigenen Trau(m)tag!

Eine Hochzeit zu organisieren ist nicht schwer! Das denken sich viele Brautpaare. Vor mir haben schon tausende geheiratet und diese haben es auch gepackt! Ein Restaurant, ein Fotograf, die Blumen, ein Kleid und die Musik, was soll da schwer sein. So und ähnlich gehen viele Brautpaare an die Planung ihrer Hochzeit. Meistens kommt ein Monat vor der Hochzeit die grosse Enttäuschung und der Ausspruch – ich wünschte dieser Tag wäre schon vorbei, ich mag nicht mehr!
Es hat doch alles so romantisch begonnen. Ein Hochzeitsantrag unter Sternenhimmel im Urlaub oder auf der Wanderung auf dem obersten Zipfel und danach die Verkündung an Freunde und Familie was könnte schöner sein. Von allen Seiten kommen Vorschläge für wunderbare Lokale, für die besten Fotografen, für die schönsten Kleider und natürlich auch die gut gemeinten Tipps und Ratschläge.
Doch meistens steht das Brautpaar am Punkt X und weiss nicht, wie es diese Reise beginnen soll. Was tun? Doch das Internet weiss hier sicher Rat. So finden sich auch hier tausend Vorschläge, Ideen und Foren, die zwar Hilfreich sind, doch manchmal auch sehr verwirrend sein können. Die schönen Bilder von Hochzeiten unter Palmen, dem Hochzeitskuss von Mette Marit und Hakon von Norwegen, dem Brautstrauss aus weissen Südsee-Orchideen und der fünfzehnstöckigen Hochzeitstorte aus feinstem Lübecker Marzipan.
Hier vergessen die meisten Brautpaare sich erst mal hinzusetzen und aufzuschreiben, was IHNEN wichtig ist. Was haben Sie sich schon immer gewünscht? Und natürlich auch, was ihnen absolut gegen den Strich geht. Diese „Wunsch-Liste“ wird zum steten Begleiter und laufend angepasst damit diese auf den neusten Stand ist. Diese erinnert was nie vergessen werden darf, das was Ihnen am Herzen liegt – das was dem Brautpaar wirklich wichtig ist.
Der Beginn ist so leicht gemacht! So können alle Beteiligten von Trauzeugen über Familie und auch die Dienstleister alle Bedürfnisse klar erkennen. Der schwierigste Punkt, das Budget, kann genau anhand dieser Liste erstellt werden, denn die Vorgaben für die einzelnen Punkte haben sie festgehalten. Welche Art Kleid gefällt mir? Welche Art Fotograf wünschen wir uns? Wie soll die Atmosphäre sein? Welche Farben ziehen wir vor? Wie gross soll die Gesellschaft sein? Wie soll unser Ehering aussehen? Es ist genau so, wie wir uns das immer erträumt haben.
Bei jedem weiteren Schritt in der Planung wird die „Wunsch-Liste“ zum wichtigsten Begleiter. Nicht nur für das Brautpaar sondern auch für die Trauzeugen, die vielleicht die eine oder andere Überraschung planen. So können sie immer im Sinne des Brautpaares entscheiden. Keine Blauringlager Spiele! Keine Brautentführung! Oder vielleicht auch keinen peinlichen Polterabend! Nur eins ist hier wichtig, was wünscht sich das Brautpaar.
Doch was ist, wenn sich Braut und Bräutigam nicht einig ist und die Wünsche nicht immer die gleichen sind? Nun da hilft nur miteinander sprechen und die Standpunkte und Empfindungen klar definieren. Dazu braucht es auch viel Verständnis und Kompromissbereitschaft. Oftmals sind dem einen die Blumen ganz wichtig und dem anderen das Stück Fleisch im Menu. Nichts ist im gesamten wichtiger oder unwichtiger, den hier geht es um den (meistens) einzigartigsten Tag im Leben zweier Menschen.
Die Vorbereitungszeit für eine Hochzeit bietet leider nicht nur immer romantische Momente, wie uns mancher Hollywood-Film gerne erzählen möchte. Sie ist auch eine Zeit, in der viele Entscheidungen getroffen werden und viele Krisen überwunden werden. Doch die „ Wunsch-Liste“ wird das Ziel immer fest im Auge halten – den schönsten und einmaligsten Tag, die Hochzeit.
Bericht: CP