Hochzeitsfotos,
die lange Freude bereiten
Noch in vielen Jahren erfreuen sie uns, lassen unseren grossen Tag wieder
aufleben und uns in Erinnerungen schwelgen. Vorausgesetzt – sie
sind gelungen. Wir haben den Profifotografen Oliver Oettli (
www.hochzeitsfotograf-oettli.ch
) gefragt, worauf man
achten muss.

HEIRATEN.CH
Oliver, wie komme ich an richtig gute Hochzeitsbilder?
OLIVER OETTLI
Eigentlich schlicht und ergreifend: In dem man den richtigen Fotografen für
die Hochzeit engagiert.
HEIRATEN.CH
Und woran erkennt man den richtigen Fotografen?
OLIVER OETTLI
Vor allem an der Sympathie. Du musst ein gutes Gefühl haben bei ihm. Dadurch entsteht
eine freundschaftliche Beziehung, die es dem Fotografen erlaubt, die Emotionen
wirklich mitzufühlen und festzuhalten. Wenn das Gefühl stimmt wird der Fotograf
zu einem Teil der Hochzeitsgesellschaft und nur so ergibt sich die Möglichkeit,
wirklich einzigartige Momente zu fotografieren.
Stimmt das Bauchgefühl nicht, so bleibt der Fotograf ein Fremdkörper am Fest
und egal wie gut er seine Kamera beherrscht, er wird keine emotionalen Bilder
einfangen können.
HEIRATEN.CH
Also am besten einfach den Hobbyfotografen mit der tollen Kamera aus dem
Freundeskreis bitten, die Bilder zu schiessen – und dazu noch Geld sparen?
OLIVER OETTLI
Es liegt nahe und es klingt verlockend. Aber man vergisst oft, dass man an
einen professionellen Hochzeitsfotografen ganz andere Anforderungen stellt als an einen
Hobbyfotografen. Der Hobbyfotograf kann es sich leisten, an einem sonnigen Tag
in entspannter Atmosphäre mal ein gutes Bild zu schiessen. Von einem Profi
erwartet man aber, dass er an jedem Tag, bei jedem Wetter, in jeder Umgebung und
bei jeder Gelegenheit eine Top Qualität liefert und genau die richtigen
Einstellungen, Perspektiven und Momente findet – egal ob perfekte Paaraufnahmen
beim Shooting im sonnigen Rosengarten, das Ja Wort in der eher dunklen Kirche
oder die lachenden Gesichter bei Kerzenlicht am Abend.
Der Freund kommt zusätzlich als Gast zur Hochzeit und will natürlich auch
mitfeiern. Er will mal die Kamera ablegen und einen Moment geniessen, sich
erholen und mit Freunden anstossen. So ist natürlich vorprogrammiert, dass er
die Mehrzahl der tollen Momente verpassen wird. Die Hochzeitsfotografie ist ein
Fulltime Job in dem man sich keine Unsicherheiten oder grössere Pausen leisten
kann.
Und am Ende sind dann beide Parteien unglücklich. Das Brautpaar hat keine
brauchbaren Bilder und der Freund macht sich ein Leben lang Vorwürfe deswegen,
obwohl er es ja eigentlich gut gemeint hat.
HEIRATEN.CH
Ein sympathischer Profi sollte es also sein. Was sollte man sonst noch
beachten?
OLIVER OETTLI
Schau Dir
seine Bilder an. Jeder Fotograf hat seine eigene Bildsprache, seinen
eigenen Stil. Einige Fotografen machen zumeist gestellte Bilder, andere
Fotografen schiessen nur Momentaufnahmen. Andere, wie ich, mischen beide Stile
je nach Bedarf. Dennoch sind auch meine Bilder von meinem eigenen Stil geprägt
und tragen meine Handschrift, die je nachdem einem Brautpaar zusagt und einem
anderen eher nicht.
Informiere Dich ebenfalls über die Leistungen des Fotografen. Es gibt
Fotografen, die bieten nur die Reportage an. Andere Fotografen bieten
Gesamtpakete von Kennenlern-Shootings über Studiosessions bis hin zu
ausgefeiltesten Hochzeitalben an.
Eine Top Kamera mit professionellstem Equipment setze ich mal bei allen
Profis voraus.
HEIRATEN.CH
Und was kostet mich ein Profi?
OLIVER OETTLI
Schwer zu sagen. Im Ausland (Italien, Spanien, in den USA, in Asien) rechnet
man generell etwa 10% des Budgets der Hochzeit für die reinen Fotoarbeiten, also
Reportage und Auswertung. In der Schweiz geht der Trend zwar auch dorthin, aber
viele Paare messen den Fotos noch keinen so hohen Stellenwert zu.
Letztendlich muss jedes Paar selbst entscheiden, was ihnen die fotografischen
Erinnerungen an diesen einmaligen Tag wert sind und so auch, was sie am Schluss
in den Händen halten wollen.
Der Gesamtaufwand für eine Reportage liegt mit Vorbereitung, Präsenz und
Auswertung gerne bei 30 Stunden. Vergessen darf man auch nicht, dass der
zeitlich grösste Aufwand des Fotografen erst nach der Hochzeit beginnt, wenn er
die Bilder auswertet, retuschiert und das Album erstellt. Dafür muss man im
Schnitt noch einmal 20-40 Stunden rechnen.
Eine professionelle Reportage gibt es entsprechend nicht unter CHF 2‘000.-,
dazu kommt wie angesprochen die ganze Nacharbeit.

HEIRATEN.CH
Soll man das Paar-Fotoshooting am Hochzeitstag oder „After Wedding“ machen?
OLIVER OETTLI
Das Brautpaar-Shooting am Tag der Hochzeit zu machen ist die
klassische Variante. Das Brautpaar strahlt etwas von der Stimmung dieses
besonderen Tages aus. Es gibt aber auch klare Vorteile, wenn man den Fototermin
nach dem Fest hat, also »after wedding«.
Erstens hat man mehr Zeit. Am
Hochzeitstag selbst kann sich das Brautpaar maximal für eine oder zwei Stunden
frei machen, wenn überhaupt. Für einen eigenen Termin kann man so viel Zeit
einplanen, wie man will.
Zweitens kann man das After Wedding-Shooting
verschieben, zum Beispiel, wenn es am vereinbarten Tag in Strömen regnet oder
sonst etwas dazwischen kommt. Beim Hochzeitstag ist das schwer möglich. Hinzu
kommt, dass das Brautpaar meist viel entspannter und lockerer ist als am Tag des
Ja-Worts. Das sieht man dann auch den Bildern an.
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Welche zusätzlichen Möglichkeiten bietet denn ein „After Wedding Shooting“?
OLIVER OETTLI
Beim Termin nach der Hochzeit gibt es keine Einschränkungen und
man kann alles machen, was man sich vorstellen kann. Es ist auch sehr
entspannend, wenn man nicht immer darauf achten muss, dass ja nichts dreckig wird,
wenn man sich ohne Sorgen ins Gras setzen oder gar Barfuss durch einen Bach
waten kann. So kann man richtig aus sich herausgehen und Bilder schiessen,
die am Hochzeitstag vollkommen undenkbar gewesen wären.
Bezüglich der Location
ist man natürlich auch vollkommen frei. Egal ob man die Bilder auf einem
Spielplatz, an einem Fluss, auf einer Burg oder gleich auf den Malediven
schiessen will.
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Was versteht man unter „Trash the Dress“ - Shooting? Wer macht sowas?
OLIVER OETTLI
Na wir zum Beispiel! (schmunzelt)
„Trash the Dress“ bedeutet übersetzt etwa so viel wie „Das Kleid verwüsten“.
Dieser zugegebenermassen drastisch klingende Ausdruck deutet darauf hin, dass
bei diesem Shooting das Wohl des Hochzeitskleides nicht mehr grösste
Priorität hat. Das kann heissen, dass man sich nun wie erwähnt vorbehaltlos ins feuchte
Grass setzt und einen Grasfleck riskiert. Es kann aber auch heissen, dass
man mitsamt Brautkleid kopfüber in den See springt – bis heute einer meiner
Favoriten. Es geht in die gleiche Richtung wie erwähnte „After
Wedding Shooting“. Nur nimmt man hier bewusst in Kauf, das Kleid
danach wohl für keine weitere Hochzeit anziehen zu können…
HEIRATEN.CH
Wie soll das Paar-Shooting geplant werden?
OLIVER OETTLI
Die Fixpunkte eines jeden Shootings sind Location, Themen und Zeitplanung.
Styling und Kleidung sind ja gegeben, also ist es umso wichtiger, den
richtigen Ort für ein Shooting zu finden. Möchten Sie eine romantische,
klassische Location in einem Blumengarten am See, oder doch lieber etwas
urbaneres, moderneres wie ein Flughafen oder Häuserreihen mitten in der City?
Eine Mischung ist zwar problemlos möglich, braucht dann aber auch wirklich
genügend Zeitreserven. Also lieber weniger planen, dafür genug Zeit haben um
entspannte Bilder zu schiessen. Oder dann doch lieber das Shooting auf einen
anderen Tag als den Hochzeitstag verschieben.
Nun sollte man sich also erst überlegen, was für Bilder man gerne
haben möchte. Daraus ergibt sich die Suche nach der geeigneten Location (und
allenfalls Requisiten) und zum Schluss dann das passende Timing. Oftmals ist es
leider umgekehrt und das Paar hat bereits eine fixe Zeit für ein Shooting
definiert. Dann muss man sich halt arrangieren und entsprechend planen. Es lohnt
sich also flexibel zu sein in der Zeitplanung, um entspannte Bilder an
ungewöhnlichen Orten zu schiessen. Grundsätzlich rechne ich für ein Paarshooting
am Hochzeitstag rund 2 Stunden ein – wobei auch eine Stunde für ein paar gute
Schüsse reichen kann. Für ein entspanntes Shooting an einem anderen Tag plane
ich jedoch gerne den ganzen Nachmittag bis in die Dämmerung – je nach Bedarf.
Bei der gesamten Shootingplanung unterstütze ich das Brautpaar natürlich in
allen Fragen.
HEIRATEN.CH
Worauf sollte man bei der Wahl der passenden Shooting Location achten?
OLIVER OETTLI
Ich persönlich bevorzuge eine ruhige und exklusive Location.
Es ist nicht sehr schön, wenn man die Location mit drei anderen Brautpaaren
teilen muss. Und als Fotograf muss ich dann immer Acht geben, dass im
Hintergrund nicht noch eine andere Braut ins Bild springt. Es zahlt sich
also wirklich aus, einen Ort zu wählen, der nicht von Spaziergängern,
Picknickfreunden oder gar Touristen übersät ist. Der Ort mag zwar schön sein,
aber jede Einstellung wird zum Hindernislauf – für Brautpaar und Fotografen.
Auch ist es auch nicht unbedingt so, dass ein beliebtes Ausflugsziel auch
eine gelungene Shootinglocation abgibt. Eine gute Location ist vielseitig und
bietet mehr als einen Blumengarten und eine Aussicht auf die Alpen. Auch bei dieser
Frage sollte einem der Fotograf beratend zur Seite stehen und im
Zweifelsfalle den Ort vorher besuchen.
Private Grundstücke bieten sich für Shootings immer an. Denn sie bieten den
Vorteil, dass man alle Winkel und Einstellungen der Location nutzen kann. Alte
Landhäuser, Schlösser, Burgen, aber auch moderne Häuser mit grossen Garten zum
Beispiel. So hat man auch gleich eine Schlechtwettervariante – dann geht man
einfach rein. Natürlich muss man so einen Besuch vorher mit dem Besitzer
abklären.
HEIRATEN.CH
Wie wird das Verlassen der Hochzeitsgesellschaft zum Paarshooting
aufgenommen?
OLIVER OETTLI
Grundsätzlich bietet es sich nur im Notfall an, das Paarshooting in
Anwesenheit der Hochzeitsgesellschaft zu machen. Ich empfehle dies nur, wenn
sich gar keine andere Möglichkeit bietet. In diesem Falle sollte man das
Shooting zum Apéro planen, damit die Gäste wenigstens beschäftigt sind. Dennoch
reagieren spätestens nach einer Stunde die Gäste sicherlich langsam irritiert,
wo denn wohl das Brautpaar abgeblieben ist.
HEIRATEN.CH
Du bietest nebst den eigentlichen Reportagen, Shootings und Alben auch
spezielle Dinge an, wie den Photobooth. Was ist ein Photobooth eigentlich?
OLIVER OETTLI
Erlebnisfotografie in Eigenregie – wie das mein Kollege einmal genannt hat.
Es handelt sich eigentlich um ein mobiles Fotostudio mit Blitzen und Kamera.
Aber statt einem Fotografen vor Ort hast Du einen Selbstauslöser mit dem sich
jeder selbst knipsen kann.
Dabei entstehen witzige und geniale Bilder in Studioqualität - eine ideale
Ergänzung zu den Momentaufnahmen, die ich während der Hochzeitsreportage
mache. Dadurch, dass kein Fotograf hinter der Kamera steht und Anweisungen gibt
ist jeder völlig frei in seinem tun und kann seiner Phantasie freien Lauf
lassen.
Man kann das Fotostudio aber natürlich auch mit Fotograf haben und ganz
einfach Bilder in Top Studioqualität schiessen.
HEIRATEN.CH
Diskussionen entstehen immer beim Nachbestellservice. Gibt ein Fotograf seine
Bilder (Negative bzw. Originaldaten) frei, damit die Kunden selbstständig
nachbestellen können?
OLIVER OETTLI
Das ist bei allen Fotografen und insbesondere bei den Hochzeitsfotografen
immer noch ein Reizthema. Die Meinungen klaffen da enorm auseinander. Die einen
verdienen sich mit den Bildrechten ihren eigentlichen Lebensunterhalt, die
anderen wollen damit nichts zu tun haben. Ich persönlich gehöre da eher in die
zweite Kategorie. Ich bin der Meinung, dass ich als Hochzeitsfotograf für meine
Zeit und meine Arbeit bezahlt werde und dafür dem Kunden die Bilder seiner
Hochzeit liefere und zwar richtige Bilder – keine Vorschaubilder mit Logo drauf.
Ich sehe bis heute weder moralisch noch rechtlich einen triftigen Grund, weshalb
ich meinem Kunden die Bilder in druckbarer Qualität vorenthalten soll. Und
deshalb erhalten meine Kunden nach der Hochzeit eine DVD mit allen Bildern in
maximaler Auflösung.
Ich bin mir aber bewusst, dass ich mit dieser Praxis bei
anderen Fotografen anecken kann. Etwa ein Viertel der Fotografen in der Schweiz
liefern alle Daten gleich mit. Bei den restlichen Fotografen kann man entweder
die Druckdaten zusätzlich bezahlen oder je nachdem gar nicht erhalten. Bei der
Werbefotografie oder gar Kunstfotografie sieht es aber natürlich auch wieder
anders aus.
Anders ist es ebenfalls in der Hochzeitfotografie mit den Originalbildern. Meine Kunden erhalten
keine Originaldateien. Ich werte alle geschossenen Bilder nach der Hochzeit aus,
mache eine Selektion aller gelungenen Bilder und liefere diese
(leicht optimiert und in maximaler Auflösung) dem Brautpaar.
Das Paar kann dann selbst entscheiden, ob sie den Nachbestellvorgang mit der
DVD selbst organisieren wollen, oder ob sie dafür Ihre Passwort geschützte
Galerie auf dem Internet nutzen wollen die bei uns bei jeder Hochzeitsreportage
inklusive ist. Dort kann man bequem die Bilder (oder die ganze DVD) online
bestellen.
HEIRATEN.CH
Wie wird heute fotografiert (analog, digital, was hat welche Vor-/Nachteile?
Qualität? Darstellung Hauttöne?)
OLIVER OETTLI
In der Hochzeitsfotografie wird heute ausschliesslich digital fotografiert.
Es gibt selbst in allen anderen kommerziellen Bereichen heute nur sehr
wenige Fotografen, die noch mit Film arbeiten. Und selbst die tun dies meist nur
noch in Ausnahmefällen. Qualitativ steht heute die Digitalkamera in keinster
Weise mehr hinter der klassischen Kamera mit Film hinterher. Im Gegenteil – dank
der digitalen Technik kann ich die Kamera in kürzester Zeit auf alle möglichen
Gegebenheiten einstellen und gleichzeitig sicherstellen, dass die Bilder
auch was werden. Bei der analogen Fotografie muss auch der erfahrenste Profi
erst die Entwicklung abwarten um sicher zu sein, dass alles geklappt hat.
HEIRATEN.CH
Anders als die meisten Fotografen arbeitest Du im Team, man bucht Dich also
eigentlich immer im Doppelpack. Was sind die Vorteile eines Zweierteams?
OLIVER OETTLI
Bei Shootings liegt es auf der Hand, dass ein Team einiges flexibler,
schneller und professioneller Arbeiten kann als ein einzelner Fotograf. Nebst
der Hochzeitsfotografie arbeite ich als Fashion- und Werbefotograf und da
arbeitet man mit mehreren Leuten zusammen.
Die Hochzeitsreportagen mache ich immer mit meiner Frau und dank unserer
Erfahrung sind wir ein eingespieltes Team und dadurch schlicht viel effizienter.
Aber auch nebst den Shootings bringt es nur Vorteile, wenn man nicht alleine
ist. Zusammen können wir alle Momente der Feier optimal festhalten und erspähen
so manch einen gelungenen Augenblick der einer Einzelperson entfallen würde. Man
hat als Team immer zwei Blickwinkel, sieht jede Situation aus zwei verschiedenen
Positionen und selbst wenn einer mal kurz austreten muss braucht man sich keine
Sorgen zu machen, dass man etwas verpasst.
HEIRATEN.CH
Wir danken herzlich für das informative und aufschlussreiche Gespräch und
wünschen Ihnen viele tolle Augenblicke, die Sie in Bildern festhalten dürfen!
Oliver Oettli arbeitet seit 5 Jahren als selbständiger Fotograf und bietet
Hochzeitsfotografie auf höchstem Niveau im In- und Ausland.
Er und seine Frau
sind spezialisiert auf journalistische Hochzeitsreportagen mit einem Schuss Fashion & Glamour Fotografie. Ausserhalb der Hochzeitssaison arbeitet er als
Fashion, People und Eventfotograf.
Mehr Informationen finden Sie unter:
www.hochzeitsfotograf-oettli.ch
www.artoflove.ch
Oliver Oettli Photografphy
Nidaugasse 1
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Telefon: +41 (0)32 322 77 68
Mobile: +41 (0)78 891 56 90
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