Die Hochzeitsnacht – Heiß getanzt oder schon müde?

An die Hochzeitsnacht sind in der Regel große Erwartungen geknüpft. Eine Hochzeitsnacht soll romantisch sein, die Nacht der Nächte und somit ein unvergessliches Erlebnis werden. Als das Symbol für Romantik und Leidenschaft schlechthin, hat die Hochzeitsnacht für die meisten Brautpaare einen immens großen Stellenwert. Gleichzeitig steigen jedoch auch die diesbezüglichen Ängste, denn hier wird ein immens hoher Druck aufgebaut, der für viele äußerst belastend ist.
Was passiert jedoch tatsächlich in den meisten Hochzeitsnächten?
Der Tag der Hochzeit ist ein Tag, der bezüglich der Anstrengungen keine Wünsche mehr offen lässt. Es gilt sich um die Gäste zu kümmern, hier und dort ein Gläschen zu trinken, zu tanzen und in den frühen Morgenstunden möglicherweise dann auch noch den Schabernack der Freunde in der Wohnung zu beseitigen. Sind all diese Missionen dann erfolgreich beendet, fallen viele Brautpaare oft nur noch erschöpft ins Bett und in einen sanften Schlaf - und die Hochzeitsnacht fällt schlichtweg einfach aus.
Macht es Sinn, das erste Mal in der Hochzeitsnacht zu tun?
Üblicherweise wird Sexualität als ein völlig normaler Bestandteil des Lebens und der Partnerschaft angesehen und kaum jemand verzichtet hier freiwillig. Enthaltsamkeit vor der Ehe ist jedoch meist anders begründet, wobei hier in erster Linie religiöse Gründe anzugeben wären. Gerade die katholische Glaubensrichtung verweist hier eindeutig darauf, dass Sex vor der Ehe als Sünde angesehen werden muss.

Enthaltsamkeit entspringt nicht selten aber auch dem Wunsch, auf den richtigen Partner zu warten. Damit sichergegangen werden kann, dass es sich beim Partner um eine echte und wahre Liebe handelt, wird der Geschlechtsakt erst nach der Trauung, in der Hochzeitsnacht vollzogen.

Viele Skeptiker weisen hier allerdings darauf hin, dass angesichts der aktuellen Scheidungsraten wohl auch die Enthaltsamkeit vor der Ehe kaum Auswirkungen auf die Stabilität dieser habe. Diese Aussage haben Studien kürzlich allerdings widerlegt. Die Ergebnisse wiesen deutlich daraufhin, dass Paare die vor der Ehe enthaltsam lebten, besser gelernt hätten, auf einem höheren Niveau zu kommunizieren. Die späteren Partnerschaften würden somit deshalb auch an Intensität zunehmen.

Ob das Paar dann aber aus diesen Gründen tatsächlich auf die sprichwörtlich schönste Nebensache der Welt verzichten möchte, bleibt jedem selbst überlassen. Wichtig ist hier nur, dass beide Partner sich dabei wohlfühlen.
Brautpaare lieben Überraschungen
Neigen sich die Hochzeitsfeierlichkeiten dem Ende zu, ist die Hochzeitsnacht nicht mehr weit. Die Gäste verabschieden sich und auch das Brautpaar zieht sich zurück, um gemeinsam und jetzt auch kirchlich verheiratet den Rest der Nacht zu verbringen. Jetzt wird es Zeit für die kleinen und großen Überraschungen. Viele Brauteltern sorgen beispielsweise schon im Vorfeld dafür, dass die Räumlichkeiten, in denen das Brautpaar nächtigen wird, romantisch dekoriert sind. Kerzen und Blumen schaffen hier eine zauberhafte Atmosphäre, in der sich die frisch Vermählten wohlfühlen. Aber auch Braut und Bräutigam können sich gegenseitig überraschen. Wer als Braut den ganzen Tag über schon in einem Prinzessinnenkleid gesteckt hat, der kann dem Bräutigam in der Hochzeitsnacht dann mit schöner Wäsche ein zusätzliches Highlight bieten. Der Bräutigam wiederum kann seine frisch Angetraute mit Tickets für die Hochzeitsreise überraschen.
Kostenlose Hochzeitssuite für das Brautpaar
Je nachdem wo die Feierlichkeiten der Hochzeit stattfinden, findet auch die Hochzeitsnacht entweder im heimischen Schlafzimmer oder aber in der Suite eines Hotels statt. Einige Hotels bieten hier beispielsweise die kostenlose Hochzeitssuite an, wenn das Festbankett ebenfalls im selbigen stattfindet. Für die Gäste wiederum ist dies ebenfalls sehr angenehm, denn wer ansonsten einen langen Heimweg hätte, kann gleich ebenfalls in diesem Hotel übernachten und bis zum nächsten Morgen dann auch den Komfort des Hotels genießen.
Die Hochzeitsnacht im eigenen Haus
Viele angehende Brautpaare ziehen jedoch auch in Erwägung, die Hochzeitsfeierlichkeiten im eigenen Haus zu feiern und dort auch die Hochzeitsnacht zu verbringen. Dies ist jedoch immer auch mit erheblichem Aufwand vor und auch nach der Hochzeit verbunden, denn erstens ist der Planungsaufwand recht hoch, das Dekorieren in der Regel recht aufwendig und das Aufräumen am nächsten Tag fast immer eine große Mühe. Die Details für die Hochzeit den Profis zu überlassen ist deshalb fast immer eine gute Wahl, da hier zusätzlich auch die Verantwortung in andere Hände gegeben werden kann. So muss sich das Brautpaar, das ohnehin schon einem erheblichen Stress bei den eigentlichen Feierlichkeiten ausgesetzt ist, nicht auch noch darum kümmern. Denn wer schon in der Hochzeitsnacht an die Aufräumarbeiten am nächsten Morgen denkt, der kann sich womöglich gar nicht erst entspannen.

Aber: Egal, ob die Hochzeitsnacht nun im heimischen Bett oder in der Suite eines Hotel stattfindet und egal, ob diese noch nach Kräften genutzt wird oder das Brautpaar müde in die Kissen sinkt: Auch am nächsten Morgen ist noch Zeit für eine ausgiebige Beschäftigung zu zweit.
Bericht: AS
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11./12. März 2017
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