Hochzeitsmode: Trends 2017 - mehr Haut, mehr Extravaganz

Feminine Silhouetten, romantisch-verspielte Finessen und kleine Details, die die Hochzeit auch in modischer Hinsicht zu etwas ganz Besonderem machen. Die Hochzeitsmode-Trends 2017 sind so vielseitig wie nie, sodass hier jedes Brautpaar fündig wird. Ob romantisch, sexy, klassisch oder verspielt.“ diese Trends erwarten uns 2017.
Alte Trends neu interpretiert
So manch ein vergangener Trend kommt nach einigen Jahren wieder. Ein Beispiel aus der Brautmode ist der Meerjungfrauen-Schnitt, der eine besonders feminine Silhouette zaubert. Der obere Teil des Kleides liegt hierbei eng an und reicht bis zum Knie. Dort weitet sich der Stoff und fällt weich bis zum Boden. Dieser Look steht vor allem grossen Frauen.

Ausserdem können sich Bräutigam und Gäste auf eine bezaubernde Rückenansicht der Braut freuen, denn auch Rückenausschnitte liegen im Trend. Besonders schön wirkt ein freier Rücken bei eleganten, hochgeschlossenen Kleidern. Auch hier lässt es sich wunderbar mit raffinierten Details wie Perlenbesätzen, Schleifen und transparenten Einsätzen spielen.
Mut zu transparenten Finessen
Die Trends dieser Saison lassen tief blicken. Bräute, die am schönsten Tag ihres Lebens nicht so viel Haut zeigen wollen, können sich aber auch an die klassischen Schnitte wie trägerfreie Korsagen mit weiten Röcken halten. Besonders trendy sind Brautkleider mit sehr tiefen V-Ausschnitten bis zum Bauchnabel. In Kombination mit einem weiten Tüllrock und verspielten Stickereien auf dem Oberteil wirkt das trotz tiefem Ausschnitt romantisch.

Ausserdem sind die folgenden Trends in der Brautmode erkennbar: Modische Stilrichtungen, die bereits im Sommer 2016 oder für dieses Jahr prognostiziert wurden, werden auch bei den Brautkleidern umgesetzt. Neben romantischen Tüllröcken à la Cinderella, werden wir in diesem Jahr vor allem den bereits in der Freizeitmode beliebten Carmen-Ausschnitt sehen. Der Schnitt verleiht dem Kleid einen sanften Boho-Look. Besonders schön wirkt der Carmen-Ausschnitt, wenn der Rest des Kleides eher schlicht gehalten und das Oberteil mit einer luftigen Spitzenborte versetzt ist, die bis über die Arme reicht. Wahre Fashion-Bräute setzen auf Kleider mit transparenten Partien. Besonders beliebt ist die sogenannte Tattoo-Spitze. Hierbei wird das Spitzenmaterial auf zarten, hautfarbenen Tüll aufgebracht, wodurch der Eindruck entsteht, die Spitze läge auf der blossen Haut.
Die Qual der Wahl: Schuhe
Soll es der traditionelle Brautschuh sein, schlicht in Weiss gehalten und mit leichtem Absatz? Oder lieber etwas Extravagantes? Bevor man sich entscheidet, sollte man sich sicher sein, welches Kleid man tragen wird. Gerade wenn der Rock den Blick auf die Beine erlaubt, sollten die Schuhe mit Bedacht gewählt werden. Im Trend liegen in diesem Jahr vor allem filigrane Sandalen, Pumps aus elfenbeinfarbenem Satin oder solche, die mit romantischer Spitze verziert sind. Doch am wichtigsten ist, dass die Braut in ihren Schuhen einen sicheren Gang hat. Immerhin soll sie zum Altar schreiten und nicht staksen. Wer sich auf zu hohen Hacken unwohl fühlt, kann sich auch nach klassischen Pumps mit Plateau oder breitem Absatz umschauen. Auch sogenannte Sling-Pumps oder Sling-Backs, die meist mit einem kleinen Absatz ausgestattet sind, sind 2017 im Kommen.

Hohe Schuhe sind aber selbstverständlich keine Pflicht; entscheidend ist vielmehr, dass sich die Braut in ihrem Outfit wohlfühlt. Mittlerweile gibt es viele elegante und schicke Alternativen zu Pumps, zum Beispiel Ballerinas oder Slipper in Samt, Satin oder mit Spitzenbesatz. Aber auch die sportliche Variante mit weissen Chucks oder Sneakers in cremefarbener Spitzenoptik mit Satinbändern ist möglich, sodass sich für jede Braut ein passender Stil findet. Sneakers eignen sich hervorragend für bodenlange Brautkleider und Hochzeiten, auf denen man noch bis tief in die Nacht hinein das Tanzbein schwingen möchte. Wer sich durch das Sortiment an Damenschuhen klickt, wird also in jedem Fall fündig.
Der Bräutigam: Klassisch mit raffinierten Details
Am grossen Tag sind fast alle Augen auf die Braut gerichtet. Nichtsdestotrotz soll auch der Herr der Stunde fesch ausschauen. Mit einem klassischen schwarzen Anzug macht er nichts falsch. Wer mit der Mode gehen möchte, greift 2017 vor allem zu Blautönen wie Marine, Stahlblau oder sogar Petrol. Während die Anzüge auf den Catwalks der Modemetropolen immer weiter geschnitten sind, bleiben die Zweiteiler 2017 auf Hochzeiten schmal. Es lohnt sich, zu einem solchen Anlass in einen hochwertigen Anzug zu investieren, denn ein perfekter Sitz ist bereits die halbe Miete. Gerade bei schmalen Modellen muss der Bräutigam darauf achten, dass er trotzdem komplette Bewegungsfreiheit geniessen kann.

In diesem Jahr wird vor allem Wert auf die Details am Revers gelegt: ob schmale Randstreifen (Trottoir), abgesteppte Falten (Biesen) am Revers entlang oder das Revers komplett verarbeitet in einem Zweitmaterial. Ein weiterer Trend, den man auch in der Freizeitmode ausmachen kann, sind kürzer geschnittene Hosenbeine. Wem das gefällt, der kann hier mit den passenden Socken zusätzlich farbliche Akzente setzen.
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