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  • 11.08.2020Hochzeit vor 30 Jahren: Paar sucht St.Galler Trauzeugen

    Vor über 30 Jahren heirateten die beiden Schweizer Thomas und Susan Gehrig in Island. Auf einem Zeltboden wurde ihre Hochzeit von einem Ostschweizer Paar unterschrieben – nach dem die beiden nun suchen.

    «Das St.Galler Paar konnte leider nicht an der Zeremonie im Rathaus teilnehmen, hat aber die Hochzeitsbestätigung auf dem Zeltboden auf dem Zeltplatz Akureyri in Island unterschrieben», schreibt Thomas Gehrig in einem Facebook-Post.

    «Sie hatten etwas mit Biologie zu tun»

    Die Hochzeit sei am 3. August 1989 gewesen. Die Namen haben sich die beiden Frischvermählten leider nicht gemerkt und Bilder von den beiden haben sie auch nicht. «Wir haben bloss in Erinnerung, dass sie mit dem Linienbus unterwegs waren und bereits vor der Trauung weiterreisen mussten. Und wir meinen uns zu erinnern, dass sie beruflich oder studienmässig etwas mit Biologie zu tun hatten», schreibt Thomas Gehrig weiter. Sie seien etwa gleich alt gewesen wie sie und deshalb heute rund 60 Jahre alt.

    Aufruf wurde über 600 Mal geteilt

    Auf Facebook verspricht das Ehepaar einen Finderlohn. Schliesslich seien die beiden schon mehr als 30 Jahre verheiratet und hätten vier Töchter. Auf den Facebook-Post, den Thomas Gehrig vor rund einer Woche veröffentliche, haben schon viele reagiert. Er wurde bereits über 600 Mal geteilt und es seien einige Hinweise eingegangen.

    «Es ist bombastisch und überwältigend», schreibt Thomas Gehrig zu den Reaktionen. Es seien einige dienliche Hinweise eingegangen. «Hoffentlich können wir nach so viel Support bei Gelegenheit auch den Sucherfolg vermelden», heisst es weiter. Die Idee, via Facebook nach dem St.Galler Paar zu suchen, kam den beiden bei der Einlösung des Hochzeitstags-Geschenks der Töchter, als sie mit ihnen über ihre Hochzeit sprachen.

    FM1today
  • 31.07.2020Fünf Trauungen an einem Tag: Paare heiraten trotz Coronakrise

    Seit Juni befindet sich das regionale Zivilstandsamt im Haus am Schlossberg in Laufenburg. Der Start ist geglückt. Viele Paare geben sich trotz der schwierigen Umstände das Ja-Wort.

    Es passte perfekt. Am 4. Juni öffnete das neue regionale Zivilstandsamt im Haus am Schlossberg in Laufenburg erstmals ­seine Türen, auf den 6. Juni hin lockerte der Bundesrat das Coronaversammlungsverbot weiter – und an ebendiesem 6. Juni, einem Schnapszahldatum, erlebten die beiden Zivilstandsbeamtinnen Martina Wirthlin und Nicole Schädeli «unsere Feuertaufe in den neuen Räumen», so Wirthlin, die das Zivilstandsamt leitet.

    Gleich fünf Trauungen an einem Tag. Dabei kamen weniger die beiden Zivilstandsbeamtinnen ins Schwitzen als das eine oder andere Paar. Denn mit den Lockerungen des Coronaregimes waren wieder Trauungen mit mehr als vier Personen möglich. «Einige disponierten deshalb noch schnell um und luden Leute ein.»

    Schon am ersten Trautag «lief alles reibungslos», sagt Wirthlin. «Es zeigte sich, dass die Räume optimal waren und die Abläufe stimmten.» Vor allem freut Wirthlin das «durchs Band weg gute Feedback», das sie seit der Eröffnung für die neuen Traulokalitäten erhalten hat. Geschätzt wird nicht nur das helle Trauzimmer, sondern auch die Schlossbergmatte direkt beim Trauzimmer, die für den anschliessenden Apéro gemietet werden kann. «Die Kulisse vor dem Schlossberg ist natürlich für Fotos optimal», weiss Wirthlin. Aber auch aus der Bevölkerung bekommen Wirthlin und Schädeli viel positives Feedback. «Alle sagen, der Altstadtteil habe durch die Neugestaltung viel gewonnen.»

    Insgesamt gaben sich in diesem Jahr auf dem regionalen Zivilstandsamt in Laufenburg bislang 67 Paare das Jawort, 20 davon in den neuen Räumen. Im Vergleich zum letzten Jahr sind das – trotz Corona – nur rund zehn weniger. «Wir rechneten damit, dass die Zahlen stärker zurückgehen», sagt Wirthlin. Vor allem für die Zeit, als nur das Paar und die Trauzeugen im Trauzimmer sein durften. Inzwischen hat es unter Einhaltung der Abstandsregeln wieder für maximal 25 Personen Platz.

    Und noch etwas erstaunte Wirthlin: Es gab in der Coronazeit sogar Paare, die sich sagten: «Jetzt erst recht.» Das seien nicht selten auch Personen aus Risikogruppen gewesen, weiss Wirthlin.

    Bis am Vorabend um ­Bewilligung gebangt

    Auf die verschärften Coronabestimmungen haben die meisten Paare «mit viel Verständnis» reagiert. Die einen liessen sich trotzdem trauen und verschoben nur das Fest, andere die ganze Hochzeit. Im Juli und August trauen Wirthlin und Schädeli nun viele Paare, die eigentlich im April oder Mai heiraten wollten.

    Bis Ende Jahr sind bereits 40 Hochzeiten terminiert. 46 weitere Paare haben sich angemeldet, der Termin steht allerdings noch nicht. Das liegt zum Teil auch daran, dass die Dokumentbeschaffung wegen der Coronakrise im Ausland schwieriger ist.

    Erschwert hat die Coronakrise das Heiraten gerade auch grenzüberschreitenden Paaren. Denn die Grenze war für Liebespaare mehrere Monate nahezu dicht; rüber konnte nur, wer eine Sonderbewilligung hatte. «Ein Bräutigam aus Deutschland wusste am Tag vor der Heirat noch nicht, ob er die Bewilligung erhält», erzählt Wirthlin. Am Abend dann die Erlösung: Er darf einreisen, die Hochzeit konnte stattfinden. «Die beiden waren sehr erleichtert», erinnert sich Wirthlin.

    Wirthlin und Schädeli steht nun ein hochzeitmässig heisser Sommer und Herbst bevor. Sie werden dabei kühlen Kopf bewahren. Wie immer. Sie sind beide routiniert. Wirthlin arbeitet schon 16 Jahre auf dem Zivilstandsamt in Laufenburg. In dieser Zeit hat sie 1060 Ehen geschlossen.

    Aargauer Zeitung
  • 17.09.2019Hochzeiten mit Tiefpunkten: «Im Hotelzimmer schlief schon ein anderes Paar»

    Die Hochzeit sollte einer der schönsten Tage im Leben werden – und trotzdem gibt es immer wieder Pannen. Gäste und Brautpaare berichten von ihren schlimmsten Erfahrungen.

    Für ein junges Paar war die Hochzeit im Solothurner Kapuzinerkloster nicht nur ein freudiges Ereignis: Während des Festes bereicherte sich eine unbekannte Person am Gabentisch und stahl Bargeld und Geschenke. «Was haben Sie Schlimmes auf Hochzeiten erlebt?», fragte 20 Minuten seine Leser. Nachfolgend einige Anekdoten von Gästen – und Brautpaaren:

    Das besetzte Hotelzimmer
    «Gegen Ende einer Hochzeit war ich zusammen mit anderen Gästen an der Hotelbar eines 4-Sterne-Hotels. Das Hochzeitspaar verabschiedete sich gut gelaunt bei uns und wollte in sein reserviertes Hotelzimmer. Nach etwa fünf Minuten kamen die beiden schockiert zurück und berichteten, dass in ihrem Zimmer bereits ein Paar am Schlafen sei. Das Zimmer wurde also doppelt belegt. Hinzu kam, dass der Hoteldirektor bereits zu Hause war und nur noch Serviceangestellte und Küchenarbeiter vor Ort waren. Bis das Hochzeitspaar doch noch ein Zimmer bekam, verging fast eine Stunde. Die Wartezeit verbrachten sie dann wohl oder übel bei uns an der Bar.» Jürg, Frutigen

    Der schlampige Caterer
    «Bei unserer Hochzeit vor zwei Wochen hatten wir ein Riesen-Catering für den Apero bestellt und bezahlt. Als wir nach der Trauung mit unseren 100 Gästen aus der Kirche kamen, war rein gar nix da – der Caterer hatte uns vergessen. Bei 30 Grad war das nicht so lustig ohne Getränke. Nach 15 Minuten kam er dann mit warmen Getränken ein bisschen Brot und Trauben.» Anonym

    Der lästige Nörgler
    «An meiner Hochzeit tauchte ein Bekannter mit seiner Tochter auf, der er versprochen hatte, sie sei das Blumenmädchen. Wir wussten davon nichts. Das wäre ja nur halb so schlimm gewesen, aber der nette Herr fragte mich ernsthaft in genervtem Ton, wieso mein Kleid nicht länger sei und ich keinen Schleier trage. Ausserdem folgten sie uns ins Standesamt zur Trauung, wo sonst nur die Familie und engsten Freunde anwesend waren.» Melia

    Die undankbare Braut
    «Vor einigen Jahren organisierte und finanzierte ich für eine Freundin den Polterabend, was nicht ganz günstig war. Dies erachtete ich als Hochzeitsgeschenk. Nach der Trauung teilte mir die Braut mit, dass sie mein Geschenk vermisste. Ich erklärte ihr, dass ich den Polterabend bezahlt habe, was locker 500 Franken ausmachte. Dies war ihr leider nicht mehr bewusst und ich erhielt keinen Dank dafür, weder schriftlich noch mündlich. Leider brach die Freundschaft danach auseinander.» Katy-Mia, Zürich

    Der geistig abwesende Bräutigam
    «Der Bräutigam hat sich während des Hochzeitsfests nahezu ausschliesslich mit seinem Handy beschäftigt. Nichts Überlebenswichtiges zwang ihn, dies zu tun, er tat es aus purem Desinteresse am Fest als solches. Auf freundliche Hinweise, mal das Handy wegzulegen, reagierte er unwirsch. Wäre es nach ihm gegangen, hätte eine Unterschrift auf dem Standesamt, ohne Geschwafel dazu, genügt. Notabene: Er liebt seine Frau, er ist nur nicht sehr romantisch.» Mona, Horgen

    Die entstellte Leinwand
    «Unsere Freunde haben bei ihrer Hochzeit eine grosse Leinwand, Farben und Pinsel bereit gestellt, damit sich jeder verewigen konnte. Das Resultat sah sehr bunt aus und das Hochzeitspaar war happy. Bloss haben sich die Kinder, als alle am Feiern waren, kreativ betätigt. Am nächsten Morgen traf die Braut fast der Schlag: Die Leinwand war dunkelblau-schwarz – und landete sogleich im Abfall.» Sam, Gland

    Die prügelnden Argentinier
    «An der Hochzeit meines Cousins haben sich die Gäste aus Argentinien dermassen volllaufen lassen, dass sich am Schluss des Abends ein Pärchen geprügelt hat. Eine Besucherin hat zudem den männlichen Gästen ständig an den Hintern gefasst. Die Hochzeit fand im tiefsten Süditalien statt. Man kann sich vorstellen, was das für ein Skandal war.» Lou, Luzern

    20min.ch
  • 02.09.2019Bräute wollen Kleid nicht länger verstauben lassen

    Acht Bräute in Vollmontur marschierten am Wochenende durch die Stadt Bern. Diese grosse Menge an Tüll, Spitze und Samt sorgte in der Bundesstadt für Aufsehen. Passanten reckten die Köpfe, nicht wenige schossen Fotos von den Damen in Weiss.

    «Viele Leute waren neugierig und fragten nach, was all die Bräute hier machen», erzählt Lilian Suter (41), eine der beteiligten Frauen, gegenüber 20 Minuten. Die Antwort ist simpel: Die Freundinnen hatten beschlossen, ihre Hochzeitskleider nicht länger in den Schränken verstauben zu lassen. «So verabredeten wir uns, um die Kleider gemeinsam auszuführen», sagt Suter.

    Keine Spaghetti für die Bräute

    Der aussergewöhnliche Ausflug der ehemaligen Bräute und heutigen Ehefrauen war so erlebnisreich wie aufwendig. Nur schon das Aufbrezeln zuhause dauerte länger als gewohnt. Nicht alle passten nämlich noch in ihre Roben von damals: «Unsere Hochzeiten liegen teils 20 Jahre zurück», sagt Suter. So wurde beim Schnüren etwas getrickst, andere schummelten, indem sie Nähte auftrennten.

    In der Stadt angekommen, schritten die mittlerweile hungrigen Ex-Bräute, die extra mit einem geräumigen Bussli aus Hasle herchauffiert wurden, über die schmutzigen Pflastersteine ins italienische Restaurant. «Den weissen Kleidern zuliebe wurde dort auf Spaghetti verzichtet», sagt Suter lachend.

    Zum Schwelgen und Träumen

    Schliesslich war das Dinieren aber zweitrangig. Vielmehr schwelgten die Frauen in der Vergangenheit. «Lustige und romantische Geschichten wurden am Tisch zusammengetragen», erzählt Suter, «wir liessen unsere Liebesgeschichten Revue passieren.»

    Da die Bräutigame aber zuhause blieben und vielerorts auch Kinder schon bald wieder vom Mami geweckt werden wollten, wurde es für die Frauen am Freitag schliesslich aber doch keine zweite, durchzechte Hochzeitsnacht. Nach einem letzten Drink machten sich die nicht mehr ganz Frischvermählten wieder auf den Heimweg, um die Roben wieder zurück in den Schrank zu hängen – bis zum nächsten Mal.
    20min.ch
  • 28.08.2019Frau erfindet Krankheit, um Hochzeit zu ergaunern

    Die 29-jährige Carla Evans aus der Ortschaft Caerphilly in Südwales hat eine Wohltätigkeitsorganisation um 15’000 Pfund (umgerechnet etwa 17’800 Franken) betrogen. Evans gab gegenüber «Wish For a Wedding» an, todkrank zu sein. Bevor sie sterbe, wolle sie ihre Gelübde mit ihrem Ehemann von 10 Jahren erneuern. Ihr Schwindel flog aber auf.
    20min.ch
 
 
 
 
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